Gericht hält Wegsperren der Trinker nicht für die Lösung des Problems


Mann Trinker ist für Telefonsexstimme

Drucken Alkoholismus ist eine Familienkrankheit. In Selbsthilfegruppen lernen Angehörige, sich selbst zu befreien — von der Sucht hinter der Sucht. Von Sonja Pellumbi Es herrscht Uneinigkeit in Wien beim offenen Treffen der Selbsthilfegruppen der Anonymen Alkoholiker AA und deren Angehörigen Al-Anon über die richtige Suchthilfe.

Wenn es nicht mehr ohne Alkohol geht

Alternative es zu wissen, hätte man nie geahnt, dass er 30 Jahre seines Lebens alkoholabhängig war. Seine Geschichte ist kein Einzelfall: Fast 3,4 Millionen Erwachsene sind im vergangenen Jahr durch Alkoholmissbrauch oder Alkoholsucht 1,77 Millionen aufgefallen. Jedes Jahr sterben in Deutschland allein Die Alkoholsucht kommt schleichend Heute ist er 66 Jahre alt und seit 17 Jahren abstinent. Der Rentner aus Berg bei Friedrichshafen, der sein ganzes Arbeitsleben bei der MTU verbracht boater, ist ein gutes Beispiel dafür, wie schleichend man in die Abhängigkeit rutschen kann. Eine Abhängigkeit, die er sich selbst nie eingestanden hat und Allgemeinheit auch seine Familie, seine Freunde, sein Arbeitgeber nie direkt angesprochen haben. Und er ist auch einer der wenigen, der bereit ist, über seine Sucht zu sprechen.

1. Formen und Typen des Alkoholismus

Nach wochenlanger Abstinenz trinken sie tagelang völlig unkontrolliert. Wer ist alkoholkrank? Sie verewigen Probleme in ihren mitmenschlichen Beziehungen und ihren sozialen und wirtschaftlichen Funktion; oder sie zeigen Prodome Vorläufer einer solchen Entwicklung. Deshalb brauchen sie Behandlung. Es sind deutlich zwei Gruppen von Alkoholikern zu unterscheiden: süchtige und nichtsüchtige.

Die Alkoholsucht kommt schleichend

Alkohol wird in diesem Stadium der Abhängigkeit getrunken, um Entzugserscheinungen zu vermeiden. Wirksame Hilfe bei Alkoholabhängigkeit ist jedoch möglich, und die bedrohlich scheinenden Entzugserscheinungen schaffen durch fachkundige Behandlung weitgehend gemildert werden. Wird die Abhängigkeitsentwicklung nicht gestoppt, kommt ein Teufelskreis in Gang: Weder mit Alkohol noch ohne Alkohol erscheint das Leben lebenswert. Schuld und Schamgefühle werden übermächtig. Anstrengenden Versuchen, das Trinken radikal einzuschränken oder ganz ohne Alkohol auszukommen, folgen Rückschläge und Zeiten exzessiven Trinkens. Die Angst, aus diesem Kreislauf nie mehr rauszukommen, und die Hoffnung, das Problem doch noch in den Griff zu bekommen, wechseln einander ab.


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